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06.03.2012

Auch die aktuellsten Trauringtrends zeigen immer wieder zahlreiche Trauringe in Weißgold. Denn dieses Material ist einfach unkompliziert und lässt sich zu allem möglichen Silberschmuck und auch zu verschiedenster Kleidung kombinieren. Kein Wunder also, dass auch wir uns für Trauringe in Weißgold entschieden haben. Besonders wichtig war mir dieses Trauringmaterial, weil ich ja ein farbiges Brautkleid anziehen wollte und da kann man natürlich keinen gelbgoldenen oder rotgoldenen Trauring dazu tragen.

Noch dazu wirken Trauringe in diesem Material sehr dezent und edel. Und sie kosten nicht unwahrscheinlich viel Geld – wie beispielsweise Trauringe aus Platin oder Palladium.

Aber uns war auch die Qualität sehr wichtig. Weißgold ist eine sehr widerstandsfähige Legierung, die viel aushält. Und sie lässt sich noch dazu so gut formen, dass wir all unsere Trauringwünsche auch wirklich verwirklichen konnten. Denn wir wollten von Anfang an individuelle Trauringe, die nicht jeder hat. Und so haben wir uns dazu entschieden, unsere Trauringe selbst zu konfigurieren. Nachdem die Konfiguration abgeschlossen war, haben wir noch einmal einen Termin bei einem Juwelier wahrgenommen, der uns verschiedene Trauringprofile und Materialien gezeigt hat und wir verschiedene Trauringe probieren konnten.

Wir sind ziemlich glücklich mit unserer Wahl und können es kaum erwarten, unsere Trauringe abzuholen.

06.03.2012

(Darstellung in der Schedelschen Weltchronik um 1493)

Ein Skiopode besitzt nur einen Fuß. Trotzdem kann er mit diesem blitzschnell rennen. Außerdem dient der riesige Fuß an müßigen Tagen als Sonnenschutz sowie Regenschutz. Praktisch so ein Skiopode!

-->http://de.wikipedia.org/wiki/Skiapoden

 

Schnute

16.06.2010

Diese wunderschöne Schnute ziert gerade die Wand über meinem Bildschirm. Sie stammt von dem Ausstellungsplakat "Asiatische Kunst - Impulse für Europa" des Museums für Angewandte Kunst im GRASSI.

Diese Maske hat irgendwie auch was von Brigitte Bardot, obwohl sie aus einem völlig anderen Kulturkreis und aus einer ganz anderen Zeit stammt.

Und hier kommt: Freddy!

11.06.2010

Heute möchte ich unser neues Familienmitglied vorstellen: Freddy. Er ist 9 Wochen alt und macht mich total fertig, denn er kullert mit jedem Dingsbums herum, dass er in meinem Arbeitszimmer findet, stürzt Papiereimer um, hängt an meinem Hosenbein, latscht über die Tastatur, zerwühlt meine systematisach angelegten Papierhaufen, krabbelt in die Spülmaschine... Ich glaube, ich muss meine Kenntnisse in der Erziehung kleiner Katzen gründlich auffrischen.

 

Südvorstadt-Insekten - sie fliegen wieder

10.06.2010

Auch auf dem täglichen Weg nach Hause lassen sich immer wieder neue Dinge entdecken: z.B. dieses Schaufenster in der Südstadt. Das Geheimnisvolle daran: Es gibt keinen Laden dazu. Nirgendwo findet man einen Laden, einen Eingang, ein Schild, nicht mal der Name des Erfinders der wechselnden Schaufenster-Gestaltungen ist in einer versteckten Ecke notiert. Da meint es jemand gut  mit  abgestumpften Straßenläufern: "Hier bitteschön! Dürft ihr euch alle anschauen. Ich will  nichts dafür." Danke.

Die Insekten aus Pappmaché beherrschen das Fenster seit etwa einem Monat. Davor prangte hier eine eindrucksvolle Matchbox-Auto-Ausstellung von historischem Wert, die Herrn Schlönske und Herrn Urz fast in die Verzweiflung, zumindest in den puren Neid trieben.

Was geht hier vor? Stehen die gelben Männchen etwa Schlange, um dann von diesen Insektmonstern gefressen zu werden? Sehr geheimnisvoll. Ich bin schon auf den nächsten Fensterentwurf gespannt und würde zu gern wissen, wer sich hier ganz ohne Ruhm und Ehre der Unterhaltung der Straßenpassanten hingibt.

Des Rätsels Lösung

07.06.2010

Ganz schön schwach, meine lieben Leser! :-) Kein einziger Lösungsansatz darüber, um welche 5 Kinderbücher es sich handeln könnte. Hättet ihr Madame Pinson und Löwe gegoogelt... wüsstet ihr das Buch. @Daniela: Was war denn deine Vermutung? @Ingrid: Welche Spur??? Auch Marsmadame hat gleich aufgegeben.

Hier also die Lösung:

"Socken in der Besenkammer..." aus "Der Fuchs sucht seine Socken"., von Axel Scheffler und Julia Donaldson

"Ich will Hexe mit Pommes zum..." aus "die Hex will eine Reise machen." ebenfalls von Scheffler/Donaldson

"Muhme Meta, leicht benommen..." aus "Familie Maus" von Hiltrud Lind und Ingeborg Friebel (Kinderbuchverlag Berlin 1976)

"Ihre Zähne waren so scharf wie..." aus "He Duda" von Axel Scheffler und Jon Blake (der Herr Scheffler dominiert unsere Kinderbibliothek)

"Oh la la, schrie Madame Pinson..." aus "Der Glückliche Löwe" von Louise Fatio und Roger Duvoisin (KeRLE im Verlag Herder, 1955 - und das erste Buch, das den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten hat)

So, und das wäre euer Preis gewesen, das schöne Wort:

Behalte ich jetzt selber. Ansonsten in den letzten Tagen geschehen: massiver Wasserschaden in Küche und Toilette wegen verstopfender Ratte im Abwasserrohr (kotz), Waschmaschine kaputt (würg) und seit gestern neue schwarze Babykatze mit weißen Söckchen bei uns gelandet (zuckersüß).

Öschle Gemüsle

03.06.2010

Wenn es ums Vorlesen geht, braucht Herr Schlönske manchmal viel Geduld. Er sucht sich ein Buch aus, wir machen es uns gemütlich, ich schlage die erste Seite auf, werfe noch einen Blick auf das erwartungsvolle kleine Gesicht neben mir und beginne: "hoschlegemöskerlöschkewuschkelhoschkelleske...".

"Nein", protestiert Herr Schlönske. "Da steht kein Öschle Gemüsle, lies richtig."

Öschle Gemüsle hat Herr Schlönske den Kauderwelsch getauft, mit dem ich beim Vorlesen beginne. Aber immer, nachdem die Öschle Gemüsle-Frage geklärt ist, geht es nicht etwa weiter mit dem richtigen Text. Denn erst probiere ich noch verschiedene andere Buchzitate aus, um Herrn Schlönske auf 's Glatteis zu führen. Etwa:

"Socken in der Besenkammer - mal schauen: leider nein.",

"Ich will Hexe mit Pommes zum Abendessen!",

"Muhme Meta leicht benommen, murmelt 'Ach herrje, willkommen'.",

"Ihre Zähne waren so scharf wie Glassplitter, ihre Augen waren so schnell wie Flöhe."

"'Oh lala, schrie Madame Pinson, und warf ihre Einkaufstasche mitsamt dem Gemüse dem Löwen ins Gesicht."

Irgendwann habe ich Herrn Schlönske damit mürbe gemacht. Ich soll endlich anfangen, das Buch zu lesen, das wir aufgeschlagen haben. Na gut. Wir lesen diesmal: Rosi in der Geisterbahn.

Wer aber weiß, aus welchen 5 Büchern die Zitate oben stammen, gewinnt ein Wort von mir. Ich erkläre mich bereit, ein Foto des glücklichen Gewinners hier zu veröffentlichen. Wenn das nichts ist?

(Angeregt zu diesem tollen Gewinnspiel hat mich die Marsmadame, siehe Blogroll. Bei ihr gibt es auch ständig was zu raten :-)

Noch jemand, der ganz tapfer ist!

02.06.2010

Ich habe keine Mühen gescheut und mich lang in die Toreinfahrt gelegt, um diese Mini-Schnecke irgendwie zu bannen. Die war echt schnell - ich musste sie ein paar Mal wieder zurück auf den Stein setzen, bevor sich mein Fotoapparat scharf gestellt hat. Zum Vergleich: Sie war etwa so groß wie eine halbe Streichholzschachtel.

 

Tapfer

01.06.2010

So zart ist sie, meine Götterblume. Sie blüht jetzt das vierte Jahr und interessiert sich überhaupt nicht dafür, dass der Balkon in den Regenmassen absäuft. Ein ganz tapferes kleines Ding, diese Götterblume.

Flohmarktfund

30.05.2010

Am Wochenende tobte wieder einmal der größte Flohmarkt Deutschlands auf dem Leipziger Agra-Gelände. Herr Urz und ich waren entzückt. Neben einigen unterschiedlich geprägten Devotionalien erstanden wir für 2,50 Euro dieses Buch: "Leuchtende Schätze - Aus der Werkstatt Jung Pao-Dsai".

In dem Buch befindet sich immer rechts eine anmutige Zeichnung von verschiedenen chinesischen Malern und links ist das Bild mit kurzen, chinesischen Spruchweisheiten unterlegt. Die Textauswahl besorgte Alex Wedding, den ehemalige DDR-Schüler noch als Autor des Unterrichtsknallers "Ede und Unku" kennen gelernt haben.

Das hier dürfte ein Gelehrter sein. Gemalt hat ihn laut Buchangabe Chang Ta-ch'ien im zehnten Monat in der Laube Ou-hsiang auf die achte Seite seines Skizzenheftes. Der Spruch zu dem Bild lautet: "Der Lärm von sieben Weisen und sechs Gelehrten ist nicht nötig, um den Bambus sprießen zu machen." Kann ich nur unterstreichen! Ein Lob auf die Gelassenheit!

Das ist eine Zeichnung von Yüan Shih-chen, am Anfang des Frühlings 1938. "Der Tiger macht aus Angst Angst."Ist doch beeindruckend auf den Punkt gebracht!

Immerzu trifft man hier auf teils sehr schlüssige Sprüche wie "Das Kind will auch mit Tigern spielen.", "So kleine ein Vogel auch sein mag, er hat doch Galle und Leber." und teils auf merkwürdige wie "Ein fliegender Schwan? Ein schwimmender Drache?" Neben letzterem ist eine Frau abgebildet. Hmmm...???

Schön ist auch der hier:

Eine Zeichnung von Po-i (Ma Chien), am Jahresanfang 1940. Alex Wedding hat dazu folgende Worte ausgesucht: "Ein Drache im seichten Wasser wird zum Gespött der Krabben."

Nun lasst euch mal die Weisheiten ein bisschen durch den Kopf gehen. Das Buch ist 1957 im Alfred Holz Verlag erschienen.

 

Tore für Afrika

21.05.2010

Im Rahmen von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen" (www.menschenfuermenschen.de) werden für die Fußball-WM 2010 Tor-Paten gesucht. Für jedes Tor, das eine afrikanische Mannschaft (es nehmen teil: Südafrika, Algerien, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Nigeria) bei der WM 2010 schießt, verpflichtet sich der Pate, einen bestimmten Geldbetrag zu spenden. Entscheidet Ihr Euch zum Beispiel für 2 Euro pro Tor und die afrikanischen Mannschaften schießen bis zum Ende der WM in Summe 18 Tore, spendet Ihr 36 Euro an "Menschen für Menschen".


Das Geld, das bei "Tore für Afrika" zusammenkommt, fließt direkt in die Selbsthilfeprojekte in Äthiopien. Dazu gehören unter anderem der Bau von Brunnen und Krankenstationen, Aufforstung, Landwirtschaftskurse, Kleinkreditvergabe an Frauen, Aufklärungsarbeit zu Frühverheiratung und weiblicher Genitalverstümmelung etc. 

Informationen gibts unter

http://torefuerafrika.wordpress.com/

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